Gestern war ich mit ein paar Freunden im „Trash-Chic“ in Köln-Kalk. Vor ein paar Tagen war ich das erste Mal dort, weil ich im Internet sehr viel Positives über diesen Laden gelesen habe. Deshalb musste ich das Essen im „Trash-Chic“ unbedingt mal selber probieren. Read More →

Einige wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass Vegetarier nicht nur ein geringeres Risiko haben, unter den sogenannten Zivilisationskrankheiten wie z.B. Krebs, Diabetes Typ II oder Herzinfarkten zu leiden, sondern auch eine bessere Mundgesundheit haben. So haben sich vegetarisch ernährende Menschen weniger Probleme z.B. mit Zahnfleischbluten, -entzündungen und Karies. Es mag zunächst vermutet werden, dass Vegetarier nicht Read More →

Über den Artikel in einer vegetarischen Zeitschrift über Blogger Jan Hegenberg (www.graslutscher.de) bin ich auf einen Blog-Eintrag gestoßen, der sich mit einem Artikel von ZEIT-Redakteurin Elisabeth Raether befasst. Raether, ihres Zeichens Koch- und Rezeptetante bei ZEIT magazin, hat sich anscheinend bisher schon öfter durch schlecht recherchierte und unreflektierte Fleischkonsum-Propaganda hervorgetan. In ihrem Artikel „Fleischlose Ernährung: Read More →

Neulich habe ich in meinem Beitrag über das wachsende Angebot veganer Milch in Cafés darüber geschrieben, dass die deutsche Gastronomie anzuerkennen scheint, dass es viele Menschen gibt, die einen Cappucchino, Milchcafé oder Latte Macchiato mit pflanzlicher Milch genießen wollen, und deshalb ihr Angebot entsprechend anpassen. Das scheint auch weiterhin der Fall zu sein, doch auch diese Entwicklung scheint ihre, ich nenne sie jetzt einfach mal „Schattenseiten“, zu haben. 

Gestern besuchte ich mit einigen ein nettes Café, das auf Nachfrage meinen Cappucchino mit Sojamilch machte. Als ich jedoch später zahlen wollte, wies die Rechnung einen Aufpreis von 30 Cent für die Sojamilch auf. Auf Nachfrage bei der Bedienung wurde mir gesagt, dass Sojamilch mit einem Aufpreis verbunden ist, weil sie ja schließlich teurer als „normale“ Milch (aka Kuhmilch) sei. Das kann ich schon nachvollziehen, nur muss man in der Preiskalkulation auch berücksichtigen, dass einige Leute das Café unter Umständen nur besuchen, weil sie dort Sojamilch zu ihrem Kaffee bekommen können. Wenn der Laden also keine Sojamilch anbieten würde, würde ihnen ein Teil des Umsatzes verloren gehen. Auch ich habe nur einen zweiten Cappucchino bestellt, weil ich ihn ohne tierische Milch bekommen konnte. Ansonsten hätte ich nur einen schwarzen Kaffee bestellt und wäre dann gegangen.

Dass sie nicht nur ihren tiermilchfreien Kunden, sondern auch sich selber einen Gefallen tun, wenn sie pflanzliche Milch anbieten, scheint einigen Cafés und sonstigen Gastronomiebetrieben noch nicht aufgefallen zu sein… Kommt noch! Spätestens wenn ein Großteil der Kunden nur noch in Läden geht, wo ein veganer Cappucchino nicht mehr kostet als einer mit Tiermilch bzw. wo rein vegane Getränke (und Speisen) angeboten werden.